10 Rollen TAPE Set PRO TEAM CUTMEN X 4MORE
CEEROC 450cm Boxbandagen OLIVE
BENLEE Boxbandagen 4,5 m schwarz
BENLEE Neoprene Gel-Bandagen
Wie lang sollen Boxbandagen sein?
Die Länge der Boxbandagen richtet sich vor allem nach der Größe der Hände. So tragen zum Beispiel Damen die Länge von 2,5 Meter bis 3,0 Meter, Herren 3,5 Meter bis 4,5 Meter, Kinder zwischen 2,0 und 2,5 Meter. Am wichtigsten aber ist, dass die Boxbandagen zum Abschluss im Bereich des Handgelenks mehrfach umwickelt werden, um dieses zu stabilisieren. Je nach Wickeltechnik kann die Länge der Boxbandagen dementsprechend variieren. Es gibt verschiedene Wickeltechniken, je aufwendiger gewickelt wird ( auch zwischen den einzelnen Fingern ) je länger sollten die Bandagen sein. Bei Männern hat sich die Länge von 4,50 Metern etabliert.
Warum sind Boxbandagen beim Boxen wichtig?
Boxbandagen stabilisieren deine Hand- und Fingergelenke, schützen die empfindlichen Handknochen und stützen das Handgelenk beim Schlag. Sie verteilen die Aufprallkräfte gleichmäßiger im Boxhandschuh und reduzieren so das Risiko von Verstauchungen, Brüchen und Hautabschürfungen. Richtig gewickelte Boxbandagen erhöhen außerdem den Tragekomfort deiner Boxhandschuhe und ermöglichen dir ein sicheres, kraftvolles Boxtraining.
Wofür sind Boxbandagen gut?
Boxbandagen sind robuste Stoffbinden, die du unter deinen Boxhandschuhen trägst. Sie werden eng um Finger, Handfläche und Handgelenk gewickelt und dienen in erster Linie dem Handschutz. Sie nehmen den Schweiß auf, verteilen den Druck bei Schlägen und sorgen für Stabilität in den Fingergelenken und im Handgelenk.
Der Zweck von Boxbandagen ist es, die vielen kleinen Knochen und Gelenke in der Hand zu fixieren, ohne die Beweglichkeit komplett einzuschränken. Beim Boxtraining wirken hohe Stoßkräfte auf die Faust. Ohne zusätzliche Stabilisierung kann es schnell zu Überlastungen, Mikrotraumen und Verletzungen kommen. Boxbandagen bilden daher eine schützende Schicht zwischen Haut und Boxhandschuh, verbessern den Sitz des Handschuhs und erhöhen den Komfort beim Training sowie im Sparring.
Welche Arten von Boxbandagen gibt es?
Leicht Elastische Boxbandagen
Leicht Elastische Boxbandagen sind die populärsten, sie bestehen aus Nylon Baumwollgemisch und sind durch die Webart leicht elastisch. Sie lassen sich eng anlegen, passen sich gut der Handform an und bieten ein angenehmes Tragegefühl. Viele Sportler mögen das „kompressive“ Gefühl, weil es zusätzliche Stabilität vermittelt. Material: ca 55 Nylon, 45 % Baumwolle.
Vorteile:
- Hoher Tragekomfort
- Gute Anpassung an verschiedene Handgrößen
- Fester Sitz, verrutscht weniger
Nachteile:
- Zu festes Wickeln kann die Durchblutung einschränken
Testsieger : CEEROC 450cm Boxbandagen BLACK & BENLEE Boxbandagen 4,5 Meter
Diese beiden Testsieger haben beide eine sehr hohe Qualität und ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis.
Elastische Boxbandagen sind besonders für Fortgeschrittene und alle geeignet, die ein enges, sportliches Wickelgefühl bevorzugen.
Unelastische Boxbandagen
Unelastische Boxbandagen bestehen meist aus reiner Baumwolle und geben nur sehr wenig nach. Sie sind etwas weniger bequem als elastische Bandagen, bieten dafür aber eine sehr klare Struktur und Form. Diese Art von Bandagen werden wegen dem höheren Preis immer weniger angeboten .
Vorteile:
- Stabile Fixierung der Hand
- Gut für technisch sauberes Bandagieren
- Langlebig und oft etwas robuster
Nachteile:
- Weniger komfortabel, vor allem anfangs
- Erfordert mehr Übung beim Wickeln
- Sitzt bei falscher Technik schnell zu locker oder zu straff
Testsieger Baumwoll-Bandagen: Fairtex Boxbandagen 4,5 Meter
Gel- und Innenhandschuhe
Gelbandagen bzw. Innenhandschuhe sind vorgeformte Handschuhe mit integrierter Polsterung, oft kombiniert mit einem kurzen Bandagenstreifen fürs Handgelenk. Sie lassen sich besonders schnell anziehen und sind deswegen bei Fitnessboxern und Einsteigern beliebt.
Vorteile:
- Sehr schnelle Anwendung
- Gleichmäßige Polsterung über den Knöcheln
- Ideal für kurze Workouts oder Gruppenstunden
Nachteile:
- Weniger individuelle Anpassung
- Oft geringere Stabilisierung des Handgelenks
- Können im Boxhandschuh dicker auftragen und den Sitz verändern
Gel- und Innenhandschuhe sind eine bequeme Alternative, ersetzen aber bei intensivem Boxtraining klassische Boxbandagen meist nicht vollständig.
Die Vorteile von Boxbandagen im Überblick
| Vorteil | Nutzen für den Boxer |
|---|---|
| Schutz der Handknochen | Reduziert das Risiko von Brüchen, Prellungen und Mikroverletzungen |
| Stabilisierung des Handgelenks | Verhindert Umknicken und Überdehnungen beim Schlag |
| Verbesserter Sitz des Handschuhs | Sorgt für weniger Reibung, Blasen und Druckstellen in den Boxhandschuhen |
| Hygiene und Schweißaufnahme | Nimmt Schweiß auf, schützt das Innenfutter der Handschuhe und reduziert Geruchsbildung |
| Mehr Schlagkontrolle | Fester Griff und stabile Faust unterstützen saubere Technik und kontrollierte Schläge |
| Verletzungsprävention | Hilft, Pausen durch Überlastung und Schmerzen zu vermeiden |
| Komfort beim Training | Erhöht das Wohlgefühl bei langen Einheiten oder Sparring |
| Anpassbar an verschiedene Sportarten | Geeignet für Boxen, Kickboxen, Muay Thai und andere Kampfsportarten |
Boxbandagen richtig wickeln – Schritt-für-Schritt-Anleitung
Vorbereitung
Bevor du mit dem Bandagieren beginnst, solltest du Folgendes beachten:
- Entferne Schmuck an Händen und Handgelenken.
- Rolle die Boxbandagen vollständig auf, sodass die Schlaufe zuerst kommt.
- Achte darauf, dass die Seite mit dem Aufdruck oder Logo nach außen zeigt, damit nichts einschneidet.
- Deine Hände sollten sauber und trocken sein, damit die Bandage besseren Halt hat.
Wickeltechnik
-
Schlaufe über den Daumen legen
Stecke den Daumen durch die Schlaufe und beginne auf der Handrückseite. Die Bandage verläuft quer über den Handrücken. -
Handgelenk stabilisieren
Wickle 2–3 Runden um das Handgelenk. Halte die Spannung gleichmäßig – fest, aber nicht einschneidend. -
Handfläche und Handrücken umwickeln
Führe die Bandage von der Innenseite des Handgelenks über den Handrücken zur Handfläche und wickle 1–2 Runden, um eine Grundpolsterung zu schaffen. -
Fingerzwischenräume bandagieren
Gehe vom Handrücken zwischen kleinem Finger und Ringfinger hindurch zur Handfläche, wieder zurück zum Handgelenk. Wiederhole das zwischen Ring- und Mittelfinger sowie zwischen Mittel- und Zeigefinger. -
Knöchel polstern
Lege 2–3 Runden direkt über die Knöchel (Fingergrundgelenke). Diese Polsterung nimmt beim Schlag einen Teil der Aufprallkräfte auf. -
Kreuzwicklungen für zusätzliche Stabilität
Führe die Bandage kreuzförmig von den Knöcheln über den Handrücken zum Handgelenk und wieder zurück. Diese Kreuzmuster verbinden Knöchelpolsterung und Handgelenk zu einer stabilen Einheit. -
Handgelenk abschließen
Nutze das restliche Band, um das Handgelenk noch einmal zu stabilisieren. Achte darauf, dass der Klettverschluss nicht direkt auf der Haut, sondern auf der Bandage liegt. -
Passform kontrollieren
Mache eine Faust. Die Bandage sollte sich fest anfühlen, ohne zu schneiden oder Taubheitsgefühle zu verursachen.
Häufige Fehler vermeiden
- Zu locker wickeln – Die Bandage rutscht oder wirft Falten und bietet kaum Schutz.
- Zu fest wickeln – Einschneidende Bandagen behindern die Durchblutung (Taubheit, Kribbeln).
- Finger nicht einbeziehen – Nur das Handgelenk zu umwickeln reduziert den Schutz der Knöchel und der Mittelhand.
- Klettverschluss auf der Haut – Der Klett kann die Haut aufreiben und sollte immer auf Stoff liegen.
- Ungeeignete Länge verwenden – Zu kurze Bandagen decken nicht alle Bereiche ab, zu lange tragen im Handschuh zu dick auf.
Welche Länge sollten Boxbandagen haben?
Die richtige Länge deiner Boxbandagen hängt von deiner Handgröße, deinem Erfahrungslevel und der Sportart ab.
| Zielgruppe / Einsatz | Empfohlene Länge | Vorteile |
|---|---|---|
| Kinder / sehr kleine Hände | ca. 2,5 – 3,0 m | Leichter zu wickeln, weniger Material im Handschuh |
| Anfänger (Damen) | ca. 3,0 – 3,5 m | Gute Balance aus Schutz und Handlichkeit |
| Anfänger (Herren) | ca. 3,5 – 4,0 m | Ausreichende Wickelrunden für Hand und Handgelenk |
| Fortgeschrittene / Wettkämpfer | ca. 4,0 – 4,5 m | Maximale Stabilität, komplexere Wickeltechniken möglich |
| Kickboxen / Muay Thai | ca. 3,5 – 4,5 m | Anpassbar an unterschiedliche Handschuhformen |
| Fitnessboxen / Kurse | 2,5 – 3,5 m oder Gelbandagen | Schnelles Anlegen, weniger Aufwand beim Wickeln |
Wenn du unsicher bist, sind 3,5–4 m für die meisten Erwachsenen eine gute Allround-Länge.
Boxbandagen für Anfänger und Fortgeschrittene
Anfänger sollten vor allem auf einfache Handhabung und ausreichend Schutz achten. Meist sind etwas kürzere, elastische Bandagen (3–3,5 m) sinnvoll, weil sie leichter zu wickeln sind und Fehler weniger stark auffallen. Zusätzlich ist es wichtig, sich die Wickeltechnik im Gym zeigen zu lassen oder seriöse Videoanleitungen zu nutzen.
Fortgeschrittene Boxer entwickeln mit der Zeit individuelle Vorlieben. Viele wählen längere Bandagen (4–4,5 m), um zusätzliche Kreuzwicklungen und stärkere Handgelenkstabilisierung zu erreichen. Manche stellen von elastischen auf unelastische Bandagen um, die unelastischen werden aber von fast keinem Hersteller mehr angeboten.
Wer regelmäßig sparrt oder an Wettkämpfen teilnimmt, sollte nicht an der Qualität der Boxbandagen sparen. Hochwertige Bandagen mit stabilem Klettverschluss und robustem Material halten länger und bieten konstanten Schutz – ein klarer Vorteil im täglichen Boxtraining.
Wie oft sollten Boxbandagen gewaschen werden?
Boxbandagen nehmen beim Training viel Schweiß auf. Wenn du sie selten wäschst, entwickeln sie schnell einen unangenehmen Geruch und können sogar Bakterien sammeln. Als Faustregel gilt:
- Nach jedem 1–2 Trainingseinheiten sollten Boxbandagen gewaschen werden.
- Bei sehr intensivem Training oder wenn du stark schwitzt, am besten nach jeder Einheit.
Waschtipps:
- Klettverschluss schließen, damit er die Bandage nicht beschädigt.
- In einem Wäschesäckchen bei 30–40 °C waschen.
- Kein Trockner: einfach an der Luft trocknen lassen, nicht direkt auf der Heizung.
Regelmäßiges Waschen erhöht nicht nur die Hygiene, sondern verlängert auch die Lebensdauer deiner Bandagen, weil Schweiß und Salz das Material sonst schneller angreifen.
Häufige Fehler beim Tragen von Boxbandagen
Zu den typischen Fehlern im Umgang mit Boxbandagen gehören:
- Ohne Bandagen trainieren: Auch bei lockeren Einheiten können sich schleichende Überlastungen entwickeln.
- Zu kurze oder zu lange Bandagen verwenden: Beides führt zu unzureichendem Schutz oder zu dicken Wicklungen.
- Abgenutzte Bandagen nutzen: Ausgeleierte oder gerissene Bandagen bieten kaum noch Stabilität.
- Falsche Kombination mit Boxhandschuhen: Sehr dick gewickelte Hände in zu engen Handschuhen verursachen Druckstellen.
- Unsachgemäßes Wickeln: Ohne System gewickelt ist der Schutz stark eingeschränkt.
Diese Fehler lassen sich leicht vermeiden, wenn du dir einmal die Zeit nimmst, eine saubere Technik zu lernen und auf passende Ausrüstung zu achten.
Boxbandagen kaufen – Worauf sollte man achten?
Material
Das Material entscheidet über Tragekomfort, Stabilität und Haltbarkeit. Häufige Optionen:
- Baumwolle: Atmungsaktiv, angenehm auf der Haut, gut waschbar.
- Nylon Leicht dehnbar, guter Sitz, am meisten verbreitet da die moderne Webart Stabilität ohne elastan bietet.
- Synthetische Mischgewebe: Günstige Version, trocknen schnell, können sich aber etwas „künstlicher“ anfühlen.
Für die meisten Sportler sind Baumwollbandagen mit leichtem Stretch ideal, da sie Komfort und Halt gut kombinieren.
Länge
Wie oben beschrieben, beeinflusst die Länge, wie viele Wickelrunden du um Handgelenk, Handfläche und Knöchel legen kannst. Für die meisten Erwachsenen sind 3,5–4 m ein guter Standard. Wenn du sehr große Hände hast oder viel Wert auf zusätzliche Stabilität legst, können längere Bandagen sinnvoll sein.
Verschluss
Die meisten Boxbandagen besitzen einen Klettverschluss am Ende. Achte auf:
- Ausreichende Länge des Kletts, damit er sicher hält.
- Saubere Verarbeitung, damit der Klett nicht ausreißt.
- Gute Positionierung, damit der Klett beim Wickeln nicht direkt auf der Haut liegt.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Boxbandagen sind im Vergleich zu Boxhandschuhen relativ günstig, aber die Unterschiede in Qualität und Langlebigkeit können groß sein. Bei der Kaufentscheidung solltest du berücksichtigen:
- Wie oft du trainierst (1x pro Woche vs. fast täglich).
- Ob du mehrere Paare im Wechsel nutzen möchtest.
- Ob du im Kampfsport (z. B. Muay Thai, Kickboxen) zusätzliche Belastungen hast.
Ein mittleres Preisniveau bietet in der Regel ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Extrem billige Bandagen nutzen sich schnell ab, während sehr teure Modelle für den normalen Trainingsalltag oft keinen entscheidenden Mehrwert bringen.
Experten-Tipps für maximale Haltbarkeit
Erfahrene Boxer und Trainer achten auf folgende Punkte, um ihre Boxbandagen lange nutzen zu können:
- Mehrere Paare im Wechsel nutzen: So haben die Bandagen Zeit zu trocknen und werden nicht dauerhaft feucht beansprucht.
- Sofort ausrollen und trocknen lassen: Nach dem Training nicht feucht zusammengeknüllt in der Tasche lassen.
- Schonwaschgang nutzen: Milde Waschmittel und niedrige Temperaturen erhalten die Elastizität und Farbe.
- Klettverschluss schützen: Vor dem Waschen schließen und nicht mit sehr empfindlicher Kleidung zusammen waschen.
- Rechtzeitig austauschen: Wenn das Material dünn wird, Risse zeigt oder stark ausleiert, sollten die Bandagen ersetzt werden.
Wer seine Boxbandagen pfleglich behandelt, kann sie – je nach Trainingshäufigkeit – viele Monate bis Jahre nutzen, ohne an Schutz und Komfort einzubüßen.
Fazit
Boxbandagen sind ein unverzichtbarer Teil deiner Boxausrüstung. Sie schützen Handknochen und Handgelenke, verbessern den Sitz der Boxhandschuhe und beugen typischen Verletzungen im Boxtraining, Kickboxen und Muay Thai vor. Mit der richtigen Länge, dem passenden Material und einer sauberen Wickeltechnik kannst du deine Schlagkraft sicher einsetzen und langfristig gesund trainieren.
Bei der Kaufentscheidung solltest du auf Material, Länge, Verschluss und Preis-Leistungs-Verhältnis achten und dir im Zweifel im Gym oder Fachhandel Rat holen. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener: Investiere in ein bis zwei gute Paare Boxbandagen, lerne das richtige Bandagieren und pflege deine Ausrüstung. So legst du die Basis für langfristig erfolgreiches, sicheres und motivierendes Boxtraining.
Häufig gestellte Fragen zu Boxbandagen
Warum braucht man Boxbandagen?
Boxbandagen braucht man, um Hände und Handgelenke beim Boxtraining zu schützen. Beim Schlag wirken hohe Kräfte auf die kleinen Handknochen, Sehnen und Bänder. Ohne zusätzliche Stabilisierung kann es schnell zu Prellungen, Verstauchungen oder sogar Brüchen kommen. Boxbandagen verteilen den Druck, fixieren die Finger leicht und stützen das Handgelenk. Gleichzeitig schützen sie die Haut vor Reibung im Boxhandschuh und nehmen Schweiß auf. So beugst du Verletzungen vor, kannst intensiver trainieren und deine Boxhandschuhe bleiben länger hygienisch und angenehm zu tragen.
Welche Länge ist die richtige für Boxbandagen?
Die richtige Länge hängt von deiner Handgröße, deiner Technik und der Sportart ab. Für die meisten Erwachsenen sind 3,5–4 m ein guter Standard, weil du damit ausreichend Wickelrunden für Hand, Knöchel und Handgelenk bekommst. Kleinere Hände, Jugendliche oder reine Fitnessboxer kommen oft mit 2,5–3 m aus. Fortgeschrittene und Wettkämpfer wählen häufig 4–4,5 m, um komplexere Wickeltechniken mit zusätzlichen Kreuzwicklungen zu nutzen. Wenn du unsicher bist, starte mit 3,5–4 m und teste, ob du alle Bereiche gut abdecken kannst, ohne dass die Hand im Handschuh zu dick wirkt.
Kann man ohne Boxbandagen trainieren?
Man kann theoretisch ohne Boxbandagen trainieren, aber es ist nicht zu empfehlen. Gerade harte Schläge auf Sandsack oder Pratzen belasten die Hände stark. Ohne Bandagen steigt das Verletzungsrisiko deutlich, vor allem für Anfänger mit noch unsauberer Technik. Kurzfristig mag es funktionieren, langfristig riskierst du aber Schmerzen im Handgelenk, an den Knöcheln oder in der Mittelhand. Wenn du nur selten und sehr leicht trainierst, können Gel-Innenhandschuhe eine schnelle Lösung sein. Für regelmäßiges, ernsthaftes Boxtraining sind klassische Boxbandagen jedoch der sicherere und professionellere Weg.
Wie werden Boxbandagen gewaschen?
Boxbandagen solltest du regelmäßig waschen, um Schweiß, Bakterien und Geruch zu entfernen. Schließe vor dem Waschen unbedingt den Klettverschluss, damit er das Gewebe nicht beschädigt. Am besten gibst du die Bandagen in ein Wäschesäckchen und wäschst sie bei 30–40 °C im Schonwaschgang mit normalem Waschmittel. Auf Weichspüler kannst du verzichten, da er die Fasern aufweichen kann. Anschließend lässt du die Bandagen an der Luft trocknen, idealerweise ausgerollt oder locker aufgehängt. Bitte nicht in den Trockner geben – die Hitze kann Material und Elastizität schädigen.
Wie fest sollten Boxbandagen sitzen?
Boxbandagen sollten fest, aber nicht einschnürend sitzen. Beim Wickeln ist eine gleichmäßige, leichte Zugspannung wichtig. Wenn du die Faust schließt, solltest du ein stabiles, aber angenehmes Gefühl haben. Warnsignale für zu fest gewickelte Bandagen sind Taubheitsgefühle, Kribbeln oder verfärbte Finger. Zu lockere Bandagen rutschen, bilden Falten und bieten kaum Schutz. Mit etwas Übung findest du schnell das richtige Mittelmaß. Lasse dir im Zweifel von einem Trainer zeigen, wie du die richtige Spannung aufbaust und während des Wickelns beibehältst.
Welche Boxbandagen sind für Anfänger geeignet?
Für Anfänger sind elastische Boxbandagen mit einer Länge von etwa 3–3,5 m meist die beste Wahl. Sie lassen sich leichter an die Handform anpassen, verzeihen kleine Fehler beim Wickeln und fühlen sich angenehm an. Wichtig ist ein zuverlässiger Klettverschluss und ein atmungsaktives Material, zum Beispiel Baumwolle mit etwas Elastan. Wer sich beim Wickeln noch unsicher fühlt, kann zusätzlich Gel-Innenhandschuhe testen. Diese sind schnell angelegt, ersetzen aber bei intensivem Training meist nicht die klassische Bandage. Ideal ist es, wenn du dir die Wickeltechnik direkt im Gym von einem erfahrenen Boxer zeigen lässt.
Wie lange halten Boxbandagen?
Die Lebensdauer von Boxbandagen hängt stark von Trainingshäufigkeit, Pflege und Qualität ab. Wer mehrmals pro Woche intensiv trainiert, sollte mit 6–12 Monaten rechnen, bevor die ersten Bandagen merklich ausleiern oder dünner werden. Bei gelegentlichem Training können sie auch deutlich länger halten. Regelmäßiges Waschen im Schonwaschgang, korrektes Trocknen und das Schützen des Klettverschlusses verlängern die Haltbarkeit. Spätestens wenn das Material Risse zeigt, stark ausfranst oder der Klett nicht mehr zuverlässig hält, ist es Zeit für ein neues Paar. Da Boxbandagen relativ günstig sind, lohnt sich der rechtzeitige Austausch.
Sind Gelbandagen eine Alternative zu klassischen Boxbandagen?
Gelbandagen bzw. Innenhandschuhe sind eine praktische Alternative, vor allem für Fitnessboxen, kurze Workouts oder Einsteiger. Sie lassen sich sehr schnell anziehen und bieten eine gleichmäßige Polsterung über den Knöcheln. Allerdings erreichen sie oft nicht die gleiche individuelle Stabilisierung wie klassisch gewickelte Boxbandagen, insbesondere im Bereich des Handgelenks. Für ambitioniertes Boxtraining, Sparring oder Kampfsportarten wie Muay Thai sind klassische Bandagen meist die bessere Wahl. Viele Sportler nutzen Gel-Innenhandschuhe als Ergänzung oder für Tage, an denen es besonders schnell gehen muss.
Welche Fehler machen Anfänger häufig bei Boxbandagen?
Anfänger machen häufig ähnliche Fehler im Umgang mit Boxbandagen. Sie wickeln zum Beispiel zu locker oder zu fest, lassen die Fingerzwischenräume aus oder stabilisieren das Handgelenk nicht ausreichend. Manche trainieren ganz ohne Bandagen oder nutzen stark abgenutzte Modelle, die kaum noch Schutz bieten. Auch seltenes Waschen und das feuchte Liegenlassen in der Sporttasche gehören zu den Klassikern. Diese Fehler lassen sich leicht vermeiden, wenn du dir einmal eine saubere Wickeltechnik erklären lässt, auf passende Länge und Material achtest und deine Bandagen regelmäßig pflegst. So profitierst du von maximalem Schutz und Komfort im Boxtraining.
Über den Autor: Thomas Klaus
Thomas Klaus ist Gründer von ProFightShop.de und seit 44 Jahren im Kampfsport aktiv. Als ehemaliger Profi und ehemaliger Deutscher Meister im Muay Thai und Kickboxen kennt er die Anforderungen an gutes Equipment aus erster Hand. Heute gibt er sein Wissen als erfolgreicher Trainer weiter und sorgt dafür, dass bei ProFightShop.de nur Ausrüstung angeboten wird, die sich im echten Training und Wettkampf bewährt.
Weitere Kampfsportausrüstung für Boxen, Kickboxen und MMA
- Boxhandschuhe: Unverzichtbar für Partnerübungen und Sandsacktraining. Anfänger nutzen oft 12–14 oz, für Sparring werden meist 14–16 oz empfohlen.
- Bandagen: Stabilisieren die Handgelenke und schützen die Mittelhandknochen.
- Mundschutz: Schützt Zähne und Kiefer. Ein gut angepasster Zahnschutz ist ideal.
- Schienbeinschoner: Schützen das Schienbein bei Tritten und im Sparring.
- Tiefschutz: Wichtig für sicheres Training, besonders bei Partnerübungen und Sparring.
- Kopfschutz: Empfehlenswert beim Sparring zur Reduzierung von Verletzungsrisiken.
- Kickboxhose: Lange Kickboxhosen werden häufig im Vollkontakt oder klassischen Kickboxtraining getragen.
- Kickbox Shorts: Kurze Kickbox Shorts eignen sich für Training, Sparring und Wettkampf.
- MMA Sparring Handschuhe: Optimal für MMA Sparring, im Schlagbereich stark gepolstert.
- MMA Ausrüstung: Hier findest du Ausrüstung für MMA Training, Sparring und Wettkampf.